Die Vilstalschiene – „gemeinsam stärker sein“

Am Aschermittwoch luden die CSU-Ortsvereine Marklkofen und Steinberg zu ihrer letzten großen Wahlkundgebung. Der Fokus lag diesmal auf der „kommunalen Vilstalschiene“ sowie dem Kreistag und dessen Bedeutung für die einzelnen Gemeinden.

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CSU Ortsvereine am Aschermittwoch

Walter Tietze, Ortsvorsitzender der CSU Steinberg, der Helmut Strebl, Ortsvorsitzender der CSU Marklkofen, vertrat, der an diesem Tag verhindert war, wies nach der Begrüßung noch einmal darauf hin, dass die der einzelne Bürger bei der Kommunalwahl den meisten Einfluss nehmen kann – was besonders wichtig sei, da auf dieser Ebene im Prinzip jede getroffene Entscheidung für den einzelnen Bürger unmittelbar spürbar ist. Im Anschluss würdigte Walter Tietze die langjährige erfolgreiche Arbeit von Martin Geltinger, der nach dieser Amtsperiode nicht mehr kandidieren wird. Was auch schon die Überleitung zum nächsten Punkt der Agenda war: Peter Eisgruber-Rauscher stellte sich als neuer Bürgermeisterkandidat vor. In Wallersdorf aufgewachsen, ist Peter Eisgruber-Rauscher mittlerweile seit fast 17 Jahren in Marklkofen daheim und hat die Bewohner schätzen gelernt. Er lebt mit seiner Frau Brigitte, seinen beiden Kindern und seinen Schwiegereltern in einem Dreigenerationenhaushalt mitten im Dorf auf dem Eisgruber-Hof. Als Groß- und Außenhandelskaufmann während seiner 30-jährigen Tätigkeit bei der BayWa hat der studierte Landwirt seine Wurzeln jedoch nicht vergessen und bewirtschaftet im Nebenerwerb zusammen mit seiner Frau zwei Ackerbaubetriebe – in Marklkofen und Wallersdorf.

Um auch künftig die Interessen der Gemeinde erfolgreich zu vertreten, wies er auf die immer größere Bedeutung der Präsenz von Gemeindevertretern im Kreisrat hin, da immer mehr Entscheidungen letztenendes dort getroffen werden. Da es für die einzelnen Gemeinden schwer ist, die nötigen Stimmen für einen, geschweige denn für mehrere Kandidaten zusammenzubringen (benötigt werden pro Kandidat 18.000 Stimmen), werben daher heuer die Kandidaten aus Frontenhausen, Marklkofen, Reisbach und Simbach unter dem Motto „Mia san vom Vilstal – und do kemma her!“ diesmal gemeinsam für den Kreistag Kreistag, um die Belange ihrer Vilstal-Gemeinden mit mehr Nachdruck vertreten zu können. Noch verstärkter als bisher wollen sie sich gemeinsam bei Lösungen im Schulwesen, bei den Zweckverbänden, Feuerwehren, den Bauhöfen, dem Straßenbau und dem Tourismus unterstützen und Synergien nutzen.

Zukunftsthemen im Fokus

Auf der persönlichen Liste von Bürgermeisterkandidat Peter Eisgruber-Rauscher stehen darüber hinaus folgende Themen im Fokus: Eine umsichtige Bauplatzplanung – sowohl für Betriebe als auch für private Bürger, die bestmögliche Kinder- und Schulkinderbetreuung, ebenso wie die Sicherung der Lebensqualität für ältere Mitbürger. Eine wesentliche Rolle, besonders auch bei der Jugendbetreuung, spielen die Vereine der Gemeinde. Peter Eisgruber-Rauscher: „Sie sind der Garant für eine lebendige Dorfgemeinschaft, das soll auch in Zukunft mit allen Mitteln unterstützt werden.“ Im Bereich Natur- und Umweltschutz will sich Peter Eisgruber-Rauscher für „Pufferzonen, wenn möglich an allen Gewässern“ einsetzen, ebenso wie für einen umsichtigen Umgang mit Energie und den natürlichen Ressourcen. Im Bereich Straßenbau wird die Südumgehung weiter vorangetrieben – die bisherigen Verzögerungen liegen allerdings außerhalb der Gemeindevertretung und man hoffe, dass sich hier „weitere Knoten lösen werden“. Was die Dammstraße angeht, deren Existenz zwischenzeitlich aufgrund geplanter Hochwasserschutzmaßnahmen nach neuesten DIN-Normen durch Planungen des Wasserwirtschaftsamt gefährdet war, stehen die Zeichen auf Entwarnung. Durch profunde Argumentationen inkl. einer Erhebung des Verkehrsaufkommens von Seiten der Gemeinde war das Wasserwirtschaftsamt davon zu überzeugen, dass die Straße für Marklkofen und auch die umliegenden Gemeinden unverzichtbar ist.

Nach der Einzelvorstellung der 16 Marklkofener CSU-Gemeinderatskandidaten inklusive Ersatzkandidaten übernahm Martin Geltinger, erster Bürgermeister der Gemeinde, Mitglied des Kreistags und Wahlleiter bei der Kommunalwahl die Aufgabe, noch einmal das Wahlverfahren zu erläutern. Anschließend stellte sich Andrea Fitz, Marktgemeinderätin aus Reisbach vor, die ebenfalls für den Kreistag kandidiert und Manuela Wagenbauer hielt als Grußwort eine Laudatio auf den neuen Bürgermeisterkandidaten als Wahlunterstützung. Der Abend klang mit einer Diskussion und Vertiefung diverser Themen aus.

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