Langer Wahlabend im Rathaus von Marklkofen

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Um 17.55 Uhr gab die letzte Wählerin im Rathaus ihre Briefwahlstimme ab und um 18.45 Uhr war es dann soweit – der noch amtierende erste Bürgermeister und Wahlleiter, Martin Geltinger, gab im Foyer des Rathauses das vorläufige Endergebnis für die Wahl seines Nachfolgers bekannt: Peter Eisgruber-Rauscher, der den Wahlkampf ohne Gegenkandidat bestritt, erreichte ein hervorragendes Ergebnis von 86,55 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Ergebnisse für die Landratswahl und die Gemeinderatswahl folgten im Laufe des weiteren Abends.

Bürgermeister und Landrat

Stimmberechtigt bei der Kommunalwahl 2014 waren heuer 3.080 von insgesamt rund 3.750 Bürgern der Gemeinde Marklkofen. Aufgrund der gelockerten Wahlvorschriften für Briefwähler lag der Anteil diesmal bei über 60 Prozent. Die Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterwahl betrug 55,42 Prozent, das heißt, insgesamt haben 1.707 Mitglieder der Gemeinde ihre Stimme abgegeben. Davon waren 1.546 Stimmzettel gültig und 161 ungültig.

Das vorläufige Marklkofener Endergebnis für die Landratswahl 2014 folgte um 18.51 Uhr: Die Marklkofener Bürger wählten – mit einer Wahlbeteiligung von 55,41 Prozent – Heinrich Trapp erneut zum Landrat des Landkreises Dingolfing-Landau und zwar mit 1.398 Stimmen, das entspricht einem Stimmanteil von 92,46 Prozent. Auf sonstige Kandidaten entfielen 114 Stimmen, das entspricht 7,54 Prozent. Insgesamt wurden 1.715 Stimmen abgegeben, davon waren 1.512 Stimmen gültig und 203 Stimmzettel ungültig.

Dank des neuen Bürgermeisters

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w4-DSC00025-t2Gegen 22.45 Uhr gab Martin Geltinger dann noch einmal im Sitzungssaal das Ergebnis der Bürgermeisterwahl bekannt, bevor danach auch das vorläufige Endergebnis für die Gemeinratswahl Marklkofen feststand. Der neue erste Bürgermeister Peter Eisgruber-Rauscher nutze die Gelegenheit und bedankte sich für das große Vertrauen, das ihm entgegengebracht wurde sowie für das gute Ergebnis und versprach, sich für alle Gemeindeteile gleichermaßen mit aller Kraft einzusetzen. Ein ganz besonderer Dank galt seiner Frau Brigitte, „ohne sie wäre ich heute nicht da, wo ich bin“, seinen beiden Kindern und der ganzen Familie Eisgruber.

Des Weiteren bedankte sich der Kandidat bei seinen politischen Mitstreitern, ganz besonders bei den noch amtierenden ersten und zweiten Bürgermeistern, Martin Geltinger und Otto Lommer, den CSU-Ortsvereinsvorsitzenden Helmut Strebl aus Marklkofen und Walter Tietze aus Steinberg sowie allen Kandidaten. Peter Eisgruber-Rauscher: „Wie schon als Gemeinderat werde ich auch als Bürgermeister die Belange und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst nehmen und mich für eine sachliche und ausgewogene Lösung der jeweiligen Probleme einsetzen.“

Neue Gesichter im Gemeinderat

Da sich heuer insgesamt fünf Gruppierungen um die Gunst der Wähler bemühten, gibt es diesmal einige Veränderungen im Marklkofener Rathaus. Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl betrug 55,81 Prozent. Die vorläufige Sitzverteilung laut Martin Geltinger sieht im neu gewählten Gemeinderat künftig demnach wie folgt aus: Sieben Sitze entfallen auf die CSU als stärkste Partei mit 42,36 Prozent (10.839 Stimmen). Bisher waren es neun Sitze. Auf die SPD entfallen zwei Sitze mit 15,34 Prozent der Stimmen (3.926 Stimmen). Bisher waren es vier Sitze. Die CWG hat wieder drei Sitze (4.104 Stimmen). Die neu aufgestellte Frauenliste gewinnt zwei Sitze mit 14,53 Prozent (3.719 Stimmen). Ebenso ist künftig auch die Junge Bürgerliste mit zwei Sitzen und 11,73 Prozent (3.002 Stimmen) im neuen Gemeinderat vertreten.

Bei den CSU-Gemeinderäten wurden folgende Kandidaten im Amt bestätigt: Franz Eberl (1082 Stimmen), Walter Tietze (1072), Michael Lerbinger (978), Helmut Strebl (914), Simon Kieswimmer (764) und Dr. Christoph Kagerbauer (738). Als neuer Gemeinderat rückt Daniel Rischer (666) auf der Liste nach, da Peter Eisgruber-Rauscher (1300 Stimmen), seinen Platz als Gemeinderat freimacht, da er künftig das Amt des ersten Bürgermeisters bekleiden wird. Bei der SPD wurden Dr. Bernd Vilsmeier (651 Stimmen) und Adi Moser (586) wiedergewählt. Bei der CWG wurde Konrad Kißlinger (789) und Bruno Güra (593) im Amt bestätigt. Neu hinzu kam Helmut Grassinger mit 499 Stimmen. Von der Frauenliste schafften Magda Geltinger mit 863 Stimmen und Johanna Preu mit 378 Stimmen den Sprung in den neuen Gemeinderat. Damit sind erstmals zwei Frauen im Marklkofener Gemeinderat vertreten. Von der Jungen Bürgerliste werden im neuen Gemeinderat Daniel Durmaier mit 410 Stimmen und Martin Kieswimmer mit 381 Stimmen vertreten sein. Die konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderats wird am 7. Mai stattfinden.

w7-DSC00052w6a-DSC00002Nach dem langen Wahltag, der mit einem Auszählungsmarathon endete, gab’s für alle Beteiligten gegen Mitternacht des Wahlabends dann noch eine kleine Wahlparty mit Getränken und belegten Brötchen.

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