Peter Eisgruber-Rauscher wird neuer Bürgermeisterkandidat

Seit dem 13. Oktober ist es nun amtlich: Peter Eisgruber-Rauscher ist neuer Bürgermeisterkandidat der CSU-Ortsverbände Marklkofen und Steinberg. Die 27 stimmberechtigten Mitglieder beider OV wählten ihren neuen Kandidaten am Sonntagabend beim Gasthof Albrecht-Kösbauer auf der gut besuchten Mitgliederversammlung einstimmig mit 100 Prozent der Stimmen und der so Geehrte dankte allen Anwesenden für das große Vertrauen, das ihm entgegengebracht wurde.

Die Begrüßung übernahm an diesem Abend der Marklkofener OV-Vorsitzende Helmut Strebl. Unter den Ehrengästen befanden sich der erste und zweite Bürgermeister, Martin Geltinger und Otto Lommer, Altbürgermeister und Ehrenbürger von Marklkofen, Friedel Gangkofner, der Steinberger CSU-Ortsvorsitzende Walter Tietze mit seiner Vorstandschaft, fast alle Gemeinderäte, Daniel Durmeier von der JU sowie von der SPD die beiden Ortsvorsitzenden aus Marklkofen und Steinberg, Franz Wimmer und Adi Moser. Zum Wahlausschussvorsitzenden wurde Otto Lommer berufen, als seine beiden Wahlhelfer fungierten Walter Tietze und Helmut Strebl. In seiner Ansprache ging Otto Lommer noch einmal kurz darauf ein, dass die Wahl wichtig sei, da am 16. März 2014 ein neuer erster Bürgermeister gewählt wird und Martin Geltinger und er selbst nicht mehr zur Verfügung stehen werden.

per-portrait1Da es keinen Gegenkandidaten gab, wurde Peter Eisgruber-Rauscher nun gebeten, sich kurz vorzustellen und seine Nominierungsrede zu halten. Als erstes legte der Kandidat seine private und berufliche Situation dar: Geboren am 4.4.1966 in Straubing wuchs Peter Eisgruber-Rauscher als dritter Sohn einer Landwirtsfamilie in Wolfersdorf bei Wallersdorf auf. Seit 1981 arbeitet der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann bei der BayWa in Dingolfing. Von 1988 bis 1989 unterbrach er seine Tätigkeit bei der BayWa und leistete seinen Grundwehrdienst und erlernte anschließend, von 1990 bis 1992, den Beruf des Landwirts und studierte danach noch drei Semester Landwirtschaft. 1998 heiratete Peter Eisgruber-Rauscher seine Frau Brigitte Eisgruber und lebt mit seiner Familie – zu der mittlerweile die beiden Kinder Sebastian, 14 Jahre, und Rebekka 12 Jahre, gehören – in Marklkofen. Zusammen mit seiner Frau bewirtschaftet der staatlich geprüfte Landwirt neben seiner Tätigkeit bei der BayWa zwei landwirtschaftliche Ackerbaubetriebe – in Marklkofen und in Wallersdorf. In seiner knapp bemessenen Freizeit geht Peter Eisgruber-Rauscher mit Leidenschaft seinem Hobby, der Jagd nach und im Winter liebt er nach wie vor das Skifahren.

Lebenslauf Peter Eisgruber-Rauscher

Seinen politischen Werdegang begann der Franz-Josef-Strauß-Anhänger im Oktober 2001, als er in den CSU-Ortsverband Marklkofen eintrat. Bereits bei der Kommunalwahl im März 2002 bekam er die Chance, als Ersatzmann auf der CSU-GR-Liste erstmals politisch in Erscheinung zu treten. Bereits ein Jahr drauf, im Februar 2003, wurde er als Beisitzer in die CSU-Vorstandschaft des OV Marklkofen gewählt. Dort bringt er sich nunmehr seit zehn Jahren aktiv ein. Im März 2007 folgte die Wahl zum stellvertretenden Ortsvorsitzenden des OV Marklkofen und 2008 bekam er erstmals die Chance bei der Kommunalwahl direkt auf der CSU-Liste für den Gemeinderat zu kandidieren. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen – mit Listenplatz 6 zog Peter Eisgruber-Rauscher erstmals in den Gemeinderat von Marklkofen ein. Seit dieser Zeit engagiert sich der Vater von zwei Kindern, der in einem Drei-Genrationen-Haushalt groß geworden ist, mit viel Engagement als Jugendbeauftragter der Gemeinde.

Weitere Engagements für das Gemeindeleben folgten – unter anderem im Schulverband Marklkofen/Frontenhausen und seit 2009 als Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens KUMa-Marklkofen, wo er die gelungene Belebung der Marklkofener Ortsmitte aktiv unterstützte. Ebenfalls 2009 wurde Peter Eisgruber-Rauscher zusammen mit Helmut Strebl erstmals in die CSU-Kreisvorstandschaft Dingolfing-Landau gewählt. Doch nicht nur auf der politischen Bühne setzt sich der neue Bürgermeisterkandidat bereits seit Jahren für die Belange der Gemeinde ein. Sein Herz schlägt auch für die belange der rund 50 Marklkofener Vereine, die mit ihrer hervorragenden Jugendarbeit viel zum gesellschaftlichen Miteinander der Gemeinde beitragen. Seit seiner Jugend gewohnt, in Vereinen Verantwortung zu übernehmen – beispielsweise in der FFW, als Ministrant, in der Katholischen Landjugend, im Sportverein oder als Betriebsrat in der BayWa – ist er auch bei vielen Marklkofener Vereinen ehrenamtlich tätig. Unter anderem seit 2006 als 1. Vorstand der Jagdgenossenschaft Marklkofen und in der Kirchenverwaltung Marklkofen, als Ortsfachwart des Verbands der Bayerischen Zuckerrübenbauer für die Region Mittleres Vilstal sowie als Aufsichtsrat der Landwirtschaftlichen Rübenabfuhrgemeinschaft Aitrach-Isar-Vils beziehungsweise Südzucker Plattling und als Vorstandsmitglied des Christlichen Bauernvereins Frontenhausen. Darüber hinaus nutzt er gerne sein Organisationstalent, um gemeinsame Fahrten in verschiedenen Organisationen zu veranstalten.

Ziele Peter Eisgruber-Rauscher

Was die Ziele für die anstehende Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr angeht geht es Peter Eisgruber-Rauscher nicht zuletzt darum, die exzellente Arbeit seiner Vorgänger – Martin Geltinger, Otto Lommer und Friedel Gangkofner – verantwortungsvoll fortzusetzen und die Gemeinde, die wirtschaftlich hervorragend dasteht, in eine stabile Zukunft zu führen. Und die gesunde Mischung von mittelständischen und kleinen Familienbetrieben, international agierenden Unternehmen sowie landwirtschaftlichen Betrieben auch weiterhin zu fördern. Daüber hinaus hat er sich vorgenommen, einen “kurzen, sachlichen und fairen Wahlkampf zu führen und im Falle eines Wahlsiegs die Interessen aller Bürger zu vertreten”. Bei einem Wahlsieg im nächsten März wird der Kandidat nach 30 Jahren seine Tätigkeit bei der BayWa aufgeben, um sich hauptamtlich als neuer Bürgermeister um die Belange der Gemeinde zu kümmern. Allerdings die Landwirtschaft wird auch weiterhin im Nebenerwerb Teil seiner Aufgaben bleiben.

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