Viel Lob für die drei Gemeindefeuerwehren

Als ehemaliges aktives und heute noch passives Feuerwehrmitglied lag Peter Eisgruber-Rauscher dieser Informationstermin im Vorfeld der Kommunalwahlen am 16. März ganz besonders am Herzen: Der CSU-Kandidat für das Amt des ersten Bürgermeister nahm am Sonntag, den 16. Februar, am gemeinsamen Dienstgradfrühschoppen der drei Gemeindefeuerwehren teil, um sich über die aktuelle Lage zu informieren und seine künftige Unterstützung zu bekräftigen.

per-bei-ffw-DSC07954

Das Treffen der FF-Führungsspitzen, das dreimal im Jahr – immer an einem anderen Standort stattfindet – wurde diesmal bei der FF Steinberg abgehalten. Gemeinsam wurden dabei Erfahrungen ausgetauscht und künftige Vorgehensweisen besprochen sowie die Ausbildung des Nachwuchses inklusive Prüfungsvorbereitungen koordiniert. Ein Thema waren beispielsweise die immer wieder anfallenden technischen Reparaturen sowie die regelmäßige Wartung aller Gerätschaften, die laut Vorschrift mindestens einmal jährlich stattfinden muss. Hier wünschten sich die Vertreter der drei Wehren künftig möglichst einen verlässlichen gemeinsamen Ansprechpartner für alle drei Standorte, am besten koordiniert von der Gemeinde als Träger der FFs. Ein Wunsch, für den sich Peter Eisgruber-Rauscher in Zukunft gerne einsetzen will.

Erfahrungsaustausch beim Arbeits-Frühschoppen

Ganz besonders lobte der Bürgermeisterkandidat die hervorragende Zusammenarbeit, den hohen Ausbildungsstand sowie Engagement und Equipment der drei Marklkofener Gemeindefeuerwehren, über die er im ganzen Landkreis immer wieder viel Lob höre. Er erzählte, dass er selbst mit 14 Jahren in die Feuerwehr eingetreten sei und sich auch als Gemeinderat und Jugendbeauftragter in den vergangenen Jahren viel mit der Situation der Feuerwehren, besonders wenn es um die Nachwuchsfrage ging, beschäftigt habe. Ein weiteres dringendes Anliegen war das Thema Spezialkleidung für Atemschutzträger, wie beispielsweise spezielle Überhosen. Hier wurden verschiedene Modelle und die bisherigen Erfahrungen damit diskutiert und ob eventuell künftig eine kostengünstigere Sammelbestellung möglich wäre. In Sachen Qualität waren sich die Vertreter auf jeden Fall schon mal einig und Peter Eisgruber-Rauscher versprach, auch mit den anderen Vilstalfeuerwehren zu sprechen, ob hier der Bedarf eventuell künftig gemeinsam gebündelt werden kann: „Ein Gespräch hierüber ist es auf alle Fälle wert.“

Eine rege Diskussion gab es auch über die offiziellen Ehrungen der Fluthelfer von Deggendorf – mit Auszeichnungen, Urkunden oder einem gemeinsamen Essen. Diese Kosten, so die einhellige Meinung, seien hier fehl am Platz, man solle das Geld lieber den bedürftigen Opfern zukommen lassen. Außerdem sei es ihr Job als Mitglied der Feuerwehr und obendrein unfair, dass all jene Kollegen, die im Vorfeld und in der Nachbereitung ebenfalls ihre Unterstützung unter Beweis gestellt hätten, bei den Ehrungen leer ausgingen. Eine alternative Lösung sei hier die Überweisung der veranschlagten Gelder an die Feuerwehren als allgemeine Anerkennung, die die Gelder dann wiederum für dringend notwendige Dinge einsetzen können.

Feuerwehr will Kosten sparen

Auch beim immer wiederkehrenden Thema der Beschaffung neuer oder Ersatzhelme wurde die Möglichkeit einer Sammelbestellung als eventueller Kostensparfaktor diskutiert. Zum anderen sollte künftig vermieden werden, Helme mit „vorgegebenen Verfallsdatum“ anzuschaffen, da sich diese Modelle – aus einem speziellem Kunststoff – in der täglichen Praxis nicht rechnen würden. Zum Schluss des Meetings wurde der Termin für das nächste Treffen festgelegt, das am 29. Juni um 9.30 Uhr – diesmal in Marklkofen – stattfinden wird.

| Favoritenlink | Thema: Aktuelles. |